Wissenschaft verständlich

Für Sylvia Feil war es eine tolle Erfahrung, im Team ein Buch über "Faszinierende Chemie" zu schreiben. So vielfältig ihre Arbeit ist, ragt das Interesse für aktuelle Forschung im Fach Chemie heraus. Im Herbst 2016 erscheint das Buch „Faszinierende Chemie“, S. Feil, J. Resag, K. Riebe, Springer-Verlag, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-662-49920-7.

Die mehr als 140 Themen präsentieren auf je einer Doppelseite Einblicke in die Entstehung der Elemente, in die Grundlagen der Biochemie, die Entwicklung der Modernen Chemie und blickt schließlich auf Projekte in der Forschung. Das Buch zeigt, wie vielfältig die Chemie ist.

Aktuelle Beiträge der Fachjournalistin erscheinen vor allem im Magazin „Chemie in unserer Zeit“ im Verlag WILEY-VCH. Die ChiuZ umfasst alle Bereiche der Chemie und daran anknüpfende Forschung. Ihr Ziel ist es, für interessierte Laien, Studenten, Lehrer, Wissenschaftler Chemie verständlich darzubieten, gleichwohl wird für die Lektüre ein fundiertes chemisches Grundwissen vorausgesetzt.

Für die Themen aus Chemie, auch Biologie, Physik oder Medizin arbeitet sich Sylvia Feil immer wieder in neue Forschungsgebiete ein. Ihre Schwerpunkte sind die organische Chemie, biomolekulare Wirkstoffe, Atmosphärenchemie und Stoffkreisläufe. Für einige Rezensionen wurde sie angefragt und verfasste auch Rätsel in Form einer Geschichte.

Eine haarige Angelegenheit

Viele Körperzellen tragen haarige Zellfortsätze, sogenannte Flimmerhärchen oder Zilien. Sie halten die Luftwege sauber, im Eileiter transportieren sie die Eizelle. Einen Einblick, wie die Zelle den Aufbau steuert, ist zu lesen in Heft 5/2014, S. 328.

Pilz produziert antimikrobielles Peptid

Ein Ständerpilz setzt sich auf Pferdemist mit Antiobiotika gegen bakterielle Konkurrenten durch. Dabei setzt er ein Peptid ein, das sich in die Membranen anderer Mikroben integriert und diese so abtötet. Mehr dazu in Heft 5/2015, S. 154.

Feenfeuer

Pilze können Fruchtkörper bilden, die im Dunkeln grün leuchten. Das dafür produzierte Luciferin hat keine strukturelle Ähnlichkeit mit bisher bekannten Luciferinen aus Leuchtkäfern oder Quallen. Die für die Bioluminszenz nötige Substanz wurde untersucht und wird vom Pilz enzymatisch aus dem Farbstoff Hispidin aufgebaut. Mehr dazu ist zu lesen in Heft 1/2016, S. 16.